Und noch eine HipBag

Unsere jüngste Blondine hatte in der letzten Woche Geburtstag und wünschte sich auch eine HipBag, wie sie ihre ältere Schwester schon bekommen hatte. Was blieb mir da anders übrig, als mich an die Maschine zu setzen und ihr auch eine Bauchtasche zu nähen.

Dieses Mal habe ich nicht nur Möbelbezugsstoff genommen sondern eine abgelegte Jeans und kleine Stoffreste. Habe also Stoffabbau betrieben.

 

 

Schön finde ich bei diesen Taschen immer, dass ich da kleinste Lederreste beim Reißverschluss einfassen und beim Zipper verarbeiten kann. Da kommt mir mein „Sammeltrieb“ zu gute.

Seitlich ist ein Rest von meinem Stuhlbezugsstoff verarbeitet worden und das große Innenfach hat einen Rest ganz weiches Wachstuch bekommen.

Das von mir zusätzlich eingearbeitete Innenfach auf der Rückseite hat einen Rest von einem alten Kissenbezug bekommen.

Damit das zusätzliche Innenfach auf der Rückseite auch immer schön glatt liegt, arbeite ich es so lang, dass es mit in die untere Naht festgenäht wird. Bei jeder Tasche wird eine  Kleinigkeit verbessert.

Jetzt muss ich noch zwei Taschen nähen von denen eine nach Kentucky/USA und die andere nach Dortmund geht. Eine Freundin möchte eine Tasche für ihre Enkelin in der USA verschenken und eine möchte sie selbst haben.

Mal sehen, welche Wünsche noch erfüllt werden sollen.

Der Schnitt ist wieder nach dem Freebook der Initiative Handarbeit, „Mach Dein Ding 2019“, allerdings auf 80 % verkleinert, genäht worden. Eine Änderung von mir ist die kleine Innentasche auf der Rückseite und zwar genau auf der Höhe, wo die Gurtbänder angebracht werden.

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