Rock und Blazer

Still war es bei mir in der letzten Zeit und an den letzten zwei MeMadeMittwoch-Terminen habe ich nicht teilgenommen. Aber es wird bestimmt wieder häufiger Artikel von mir geben, denn so langsam nähe ich wieder und meine Aufenthalte in meinem Nähzimmer werden mehr.

Vom 4. bis zum 7. April bin ich wieder beim diesjährigen Sewing by the Sea in Scharbeutz gewesen und ich war total begeistert von den angereisten Damen und ihren genähten Kleidungsstücken. Wir haben wieder viel Spass gehabt und es ist nicht nur beim Nähen geblieben, sondern auch bei Strandspaziergängen und dem einen oder anderen Glas Wein, netten Gesprächen oder bei einem leckeren Essen außerhalb der Jugendherberge. Organisiert wurde es wieder von Alexandra Gerull mamamachtsachen Ich kann nur noch einmal sagen, bzw. schreiben, vielen Dank dafür liebe Alexandra. Das war mal wieder ein Highlight für mich und ich freue mich schon auf das nächste Zusammentreffen.

Aber jetzt zum Selbstgenähten. Vor dem Swing by the Sea habe ich mir einen dunkelblauen Jerseyrock genäht. Ohne Schnitt, einfach zwei Rechtecke zugeschnitten, seitlich ein Streifenband aufgenäht und im Bund einen breiten Gummi eingezogen. Fertig ist der Rock.

Da ich immer Taschen auf oder in Kleidungsstücken benötige, habe ich hinten auf den Rock zwei Taschen aufgenäht. Das Shirt ist ein TimpeTee (https://epilele-unikat.de/category/timpetee-shirt/)    von https://schneidernmeistern.com. Ein Schnitt, den ich auch schon mehrfach genäht habe.

In Scharbeutz habe dann meine erste „Schnieke Wiebke“ von Echt Knorke genäht und ich bin wieder einmal begeistert von diesem tollen Schnitt, den Bine kreiert, denn er ist wie immer,  verständlich vom Text und von den Bildern.

 

Alleine diese ungewöhnliche Kragenform mit dem eingesetzten Bündchenstoff! Die ist doch einfach genial oder? Also ich weiß genau, das wird nicht meine einzige „Schnieke Wiebke“ bleiben. Da wird es noch so einige von geben. Zuerst hatte ich überlegt, das Bündchen auch an den Armabschlüssen zu nähen, habe mich aber dagegen entschieden. Beim nächsten Mal.

Zuerst hatte ich ja gedacht, ich muss den Blazer etwas verlängern weil ich 1,72 m groß bin und öfters Schnitte verlängern muss. Aber zum Glück habe ich beim Auftrennen des unteren Beleges in den Stoff geschnitten. Meine Maschine hatte dort eine unschöne Falte eingenäht. Hm, also habe ich die 3 cm, die ich ursprünglich zugegeben hatte, wieder abgeschnitten. So fand ich die Jacke dann auch viel besser. Anders wäre sie zu lang gewesen. Glück gehabt! Die Ärmel habe ich 4 cm länger gemacht als im Schnitt vorgesehen. Das war eine gute Entscheidung. Alles andere ist genau so wie im Schnitt vorgesehen.

Und hier gibt es natürlich auch wieder Taschen. Alles an der Jacke ist offenkundig verarbeitet, was dem Blazer einen sportlichen Look gibt.

Hier könnt ihr sehen, ich war mit meiner „Schnieken Wiebke“ in Scharbeutz nicht alleine. Nein, es gab vier auf einen Streich davon!!! (von links nach rechts: mich kennt ihr, Birgit von ichmacheinfachmal, Birgit, die aber nur auf Instagram unter „Jeans_und_jurken“ zu finden ist und Sandra (FrauSonnenburg). Wir hatten so viel Spaß bei dieser Fotosession. Außerdem durften wir in diesem Jahr Scharbeutz bei frühlingshaften Temperaturen erleben. Im letzten Jahr hatten wir eine vereiste Ostsee zu bewundern. Es waren auch Minus 20 Grad und das war wirklich bitterkalt aber auch wunderschön. Wann sieht man das schon einmal?

Mittlerweile habe ich meinen Rock und auch den Blazer schon etliche Male getragen und bin froh, dass so schöne Kleidungsstücke Einzug in meinen Kleiderschrank halten konnten.

Und jetzt mache ich mir einen Tee und schaue, wer heute auf dem virtuellen Laufsteg des MeMadeMittwoch dabei ist. Ina von Fitzladen läutet in einem wunderschönen Kleid den Mai ein.

 

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