Zu guter Letzt

Nun war es doch zu spät geworden, aber ich wollte doch noch die Geschenke zeigen, die es gestern gab. Unsere große Blondine hatte ihren 11. Geburtstag. Ach, es ist so schön, dass es unsere Blondinen und die beiden Jungs gibt. Bei den Kindern merkt man so richtig, wie schnell die Jahre vergehen. Mir kommt es oft so vor, als ob sie gestern noch einen dicken Windelhintern hatten. Aber ich kann die Zeit nicht aufhalten- auch wenn ich es oft möchte.

Nun, es gab als 1. das nachträgliche Ostergeschenk.

Und wie immer an dieser Stelle: bitte aufs Foto klicken, dann ist es wirklich scharf und klar. Wir arbeiten an dieser Problematik.

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An den Ärmeln habe ich noch eine rot-weiß-karierte Paspel eingearbeitet.

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Aber, als unsere Blondine das Shirt anhatte, gefiel uns die mittlere, rot-weiße Blende überhaupt nicht. Also habe ich das Shirt wieder mit Heim genommen und alles wieder abgetrennt. Das war allerdings keine Sache von einer viertel Stunde. Ne, ne. Da habe ich vorhin schon ca. 2 Stunden dran gesessen. Jetzt sieht das Shirt so aus:

 

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Ich denke, so wird sie heute zufrieden sein. Der Schnitt war etwas komplizierter zu nähen. Die Technik der Ärmel war für mich allerdings eine ganz neue Art. Die kannte ich überhaupt nicht. Aber letztendlich finde ich sie ganz schön. Der Ärmel ist geteilt und der rückwärtige Ärmel ist länger als der vordere Ärmel. Ungewöhnlich, aber ich finde das Ergebnis recht schön. Allerdings ist so ein Ärmel nicht ratzfatz genäht.

Hier ist die Schnittaufteilung:

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Und wie so oft, fällt das Shirt doch recht groß aus und so habe ich an den Seiten heute noch einmal ein gutes Stück weggenommen, denn die Länge braucht sie. Der Schnitt ist aus der Ottobre 3/2015/37 in Größe 140.

Dann gab es das, wie Merle sagte, ultimative Geburtstagsgeschenk von uns: einen Strickblazer!!! Hach, den hatte sie sich ganz doll gewünscht. Als klar war, das ich mir an dem Wochenende beim „Sewing by the Sea“ den Jersey-Blazer nähen wollte, meinte sie:“ Dann weißt Du ja, wie der geht und dann kannst Du mir den auch machen. Nur eben kleiner.“ Klar, nur eben kleiner. Aber ich habe ja einen großen Fundus an Nähzeitschriften und bin auch fündig geworden. Es gab diesen:

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Und so sieht er fertig aus:

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Zuerst hatte ich doch starke Bedenken weil der Strickstoff recht weich ist und überhaupt keinen Stand hat. Aber der Stoff ließ sich ganz wunderbar nähen und am Kind sieht er so aus:

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Und obwohl es gestern Nachmittag doch recht warm war beim Geburtstagskaffee auf der Terrasse musste die neue Jacke getragen werden. Hach, ein glückliches Kind!

Heute Abend zeige ich Euch das nachträgliche Ostergeschenk für die kleine Blondine, das regelrechtes „Freudenquieken“ ausgelöst hat. Ich habe auch ihr einen lang gehegten Wunsch erfüllt.

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Kommentare

  • Fröbelina sagt:

    Shirt als auch Blazer gefallen mir richtig gut! Man, das wäre was gewesen, wenn mir in dem Alter jemand so tolle Klamotten mit so viel Einsatz und Liebe genäht hätte. Da kann sich das Geburtstagskind bestimmt noch Jahrzehnte später glücklich dran erinnern!
    Liebe Grüße
    Katharina

    • Epilele sagt:

      Ja, das hast Du recht. Ich weiss aber auch, dass die Kinder ganz stolz darauf sind, dass sie selbstgenähte Kleidung von mir bekommen. Wenn ich sie in der Schule abhole, zeigen sie mir immer mal wieder eine Lehrerin, die meine Sachen so toll finden. Das ist schon ein ganz dickes Lob für mich, wenn die Kinder mir das erzählen. Dann bin ich schon sehr stolz.
      LG Elisabeth

  • kuestensocke sagt:

    Wunderbar! Das Shirt ist klasse aber klar dass der Blazer jedes Herz einer jungen Damen höher schlagen lässt. Schaut klasse aus! LG Kuestensocke