Sorgenfresser, Zwillingsschafe und andere Gesellen

In meinem letzten Beitrag hatte ich ja schon angekündigt, dass ich für unsere Kleinen zum Schulbeginn sogenannte Sorgenfresser genäht habe. Diese Sorgenfresser sah ich im Blog von prinzessinholala und wusste sofort, dass ich die nachnähen möchte. Gesagt, getan. Passende Stoffe wurden rausgesucht und mir einen entsprechenden Schnitt gemacht (was ja nicht schwer ist, oder? einen Kreis malen und fertig). Hier sind sie, zuerst die 3 Sorgenfresser, die in der Familie geblieben sind und mittlerweile heiß geliebt sind und auch abends mit ins Bett müssen. Ist ja klar, man hat ja auch viel zu erzählen, was tagsüber alles so geschehen ist und über wen man sich gefreut oder geärgert hat.

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Beim letzten Sorgenfresser könnt Ihr sehen, dass sie recht groß sind. Aber genau das war so richtig. Die Kinder waren begeistert und meinten, dass Schulkameraden auch welche haben, die aber doch viel kleiner seien. So finden sie sie ganz toll. Ich hatte jeden Sorgenfresser einzeln verpackt und den Kindern bei der Übergabe gesagt, dass sie untereinander tauschen könnten, wenn ihnen der ausgewählte nicht so zusagt. Aber nein, jeder war auf Anhieb mit seinem Sorgenfresser glücklich. Und ich natürlich auch.

Da kam mit der Gedanke, doch noch ein paar, sozusagen auf Vorrat, zu nähen. Und es wurden diese:

Hier die Herstellung

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und die fertigen Exemplare:

IMG_3169 und mit geöffnetem Maul   IMG_3170

Ganz begeistert war ich von der Idee, alle bislang abgeschnittenen und gehorteten Abschnitte einzelner Jerseystoffe einmal verarbeiten zu können. Ich fand es immer zu schade, diese „Rollbänder“ wegzuwerfen und habe inzwischen einen beachtlichen Fundus an verschiedensten Farben hier. Nun warten diese Gesellen auf ihren Auftritt.

Vor ein paar Jahren hat mir meine jüngste Tochter einige Bücher über Applikationen und diverse Herstellungstechniken geschenkt. Eines der Bücher (es heisst „Cute Dolls“ von Aranzi Aronzo, ISBN 978-1-032234-78-7) fiel mir beim Aufräumen in die Hände und so entstanden auch daraus einige Exemplare:

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Sind diese Zwillingsschafe nicht goldig? Ich hatte noch einen Rest von dem weichen „Schäfchenstoff“ und auch noch von einer weißen Fleecedecke hier liegen. Also schnell das Schnittmuster gezeichnet (im Buch sind tolle Vorlagen) und losgelegt. Beim rechten Schäfchen habe ich das Gesichtchen mit schwarzem Filzer gezeichnet, aber mittlerweile schwarz ausgestickt. Das gefiel mir doch besser. In der Hörnern habe ich den Rest eines weissen Plastiktischsets getan und darum herum genäht und dann den Überstand weggeschnitten. An den Hörnern kann man noch arbeiten aber die Kinder wollten sie gleich mitnehmen. Aber die beiden bleiben erst einmal hier. Genau so wie die beiden anderen Gesellen aus dem gleichen Buch.

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Der weisse Hase kann sein Höschen ausziehen, während die grüne Katze ein festes Kleid hat. Die Schnurrhaare der Katze sind aus einem ausgeleierten Anorakband. Nun müssen sie alle auf eine Gelegenheit warten, wo sie ein neues Zuhause bekommen.

 

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