Schon wieder Taschen

Ja, Taschen waren wieder gefragt. Einmal für eine 12jährige zum Geburtstag und einmal für die Oma. Eine Tasche, die leicht ist, nichts übel nimmt, pflegeleicht ist …

Hier für die junge Dame:

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Alles ist aus Jeansresten genäht. Schön finde ich, dass mir so mancher Jeansrest eine Geschichte erzählt; weiß ich allein, wer die Hose getragen hat, von welcher Hose die Tasche ist. Immer wieder, wenn ich mir dann Fotos anschaue, sehe ich ein Stück meines Lebens. Und das gebe ich weiter. Ich finde, das ist ein schöner Gedanke.

Bei dieser Tasche habe ich über die ganze Breite ein zusätzliches Stück Stoff gesetzt und einen Reißverschluss aufgesetzt. So ist die Fahrkarte und alles, was im Schulalltag sicher sein soll, vor Langfingern einigermaßen geschützt.

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In die großen Sterne habe ich kleine Sterne aus Reflektorband aufgenäht. Als Motivmuster habe ich kleine Sternenplätzchenausstecher als Form genommen, die Sterne abgezeichnet und ausgeschnitten. Viel Arbeit aber ich finde, das lohnt sich, wird das Kind doch so in der Dunkelheit besser wahrgenommen.

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Alles was die Kramkiste hergibt, kommt drauf. Hatte ich doch als Beraterin die Freundin des Geburtstagskindes und so wurde mancher Tipp verwirklicht. Genauso wie die Federn. Wir beide lieben Federn und so mussten auch die drauf.

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Ein Blick ins Tascheninnere. Hier noch einmal eine kleine Extratasche mit einem Band mit Karabinerhaken. Mal wieder einer meiner beliebten eigenen Taschenschnitte.

Und jetzt die Tasche für die Oma:

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Hier ist der Taschenschnitt aus der Farbenmix-CD, Taschenspieler II, und zwar die Multitasche, ein toller Schnitt wie ich finde, verarbeitet worden. Den habe ich schon etliche Male genäht. Hat er doch viele Fächer unterschiedlicher Größe. Die Rückseite ist etwas schlichter gehalten. Die D-Ringe befinden sich in Lederschlaufen, ebenso die Reißverschlussenden haben einen kleinen Lederflicken. Die Bänder haben das Bullaugenmuster bzw. die kleinen „Faltschiffchen“. So hat das ganze einen maritimen Charakter.

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Vorne das kleine Fach für die Parkgroschen, das Kängeruhfach finde ich ausnehmend praktisch. Kann doch schnell hinter die Tasche noch ein Knirps oder das Handy, oder was auch immer geschoben werden und kann nicht rausfallen. Die Vordertasche hat zusätzlich einen Reißverschluss, auch wieder um Langfingern das Leben schwer zu machen. Da mir einmal etwas aus meiner Tasche gestohlen wurde, habe ich da wohl eine kleine Phobie entwickelt. Alles muss dicht verschlossen sein.

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Und noch ein Blick in die Tasche. Hier habe ich wieder beschichtete Baumwolle genommen. So ist es gar nicht schlimm, wenn einmal etwas ausläuft, ist die Tasche doch schnell ausgewischt. Zusätzlich gibt es hier noch zwei Schulterriemen extra. Bei der letzten Multitasche, die ich genäht hatte, wurde der Wunsch geäußert, doch zwei zusätzliche Riemen zu haben, die mit Hilfe der Karabinerhaken an die normalen Riemen angeklickt werden und so kann die Tasche quer über die Schulter getragen werden. Da man da ja keine Einkäufe drin verstaut, geht das auch und zwickt nicht auf der Schulter. Und so habe ich auch bei dieser Tasche die Riemen dazu gelegt. Bei Bedarf können sie benutzt werden.

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