Noch ein Irene-Kleid

Ja, ich habe mir noch ein Irene-Blusenkleid genäht. Ich finde diesen Schnitt sehr „Figurfreundlich“. Außerdem kann man mal ein Stück Kuchen essen, ohne dass das Kleid ein bisschen „Spack“ sitzt.

Im Mai hatte ich mir in Celle einen tollen Gütermann-Webstoff gekauft. Als ich den Stoff sah, dachte ich direkt, dass ich das Irene-Kleid daraus nähen möchte.

Da dieser Webstoff etwas dicker ist, werde ich dieses Kleid wohl noch einige Zeit tragen können, denn mit einem Strickjäckchen ist es auch bei kälteren Temperaturen tragbar.

Den Bindegürtel habe ich nicht ganz so lang gemacht, weil mir das zuviel Stoff an der Taille war. Bis auf ein Verlängern der Taillenlänge von 3 cm brauchte ich beim dem Schnitt nichts verändern.

Wie auch bei meinem senfgelben Leinenkleid habe ich wieder im Vorder- und Rückenteil des Rockes Falten gelegt. Diese sind etwas schmaler als beim senfgelben Kleid. Probeweise hatte ich das Rockteil gekräuselt, aber dafür erscheint mir der Stoff wieder zu dick, das trägt doch sehr auf. Der Stoff sollte dann doch dünner sein und für mich erscheint es mir auch als zu „Mädchenhaft“.

An dem Schnitt von LotteundLudwig finde ich die Knopfleiste sehr schön, weil die auf der Seite, wo die Knöpfe sind, eine Blende hat, die verhindert, dass die Unterwäsche durchblitzt. Im Rücken befindet sich eine Falte, die viel Bewegungsfreiheit zuläßt.

Ein schönes Detail bei diesem Schnitt sind auch die tropfenförmigen Ärmel. Schon etliche Male bin ich darauf angesprochen worden. Noch letzte Woche bei StoffundStil in Köln fragte die Verkäuferin welcher Schnitt das sei. Sie freute sich über die Informationen, die ich ihr zu diesem Schnitt geben konnte.

Ich bin immer wieder überrascht, wo meine über alles geliebte Jeansjacke zu passt. Die ist echt ein Allrounder und immer wieder bin ich froh, dass ich sie mir im letzen Jahr in New York gekauft habe.

Und da ich froh bin, dass die Sommerpause beim MeMadeMittwoch vorbei ist, treffe ich mich wieder mit den anderen Selbernäherinnen, die heute von Katharina in einem schicken Hosenrock begrüßt werden.

 

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